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Daniel-Pöppelmann-Haus

Der malerisch am Stadtgraben gelegene Museumskomplex besteht aus der 1874 bis 1876 errichteten Villa Schönfeld und der 100 Jahre später angebauten Ausstellungshalle.

Den Ausstellungsanbau ließ die Stadt auf Initiative des Kunstvereins nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen errichten. Seit 1976 präsentiert der Kunstverein hier jährlich drei bis vier Kunstausstellungen und mehrere kunsthistorische Vorträge. Das Städtische Museum nutzt den Anbau für historische Ausstellungen.

Die vom Textilunternehmer Heinrich Schönfeld beauftragte Villa hat das Städtische Museum 1941 mit der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung bezogen.

 

 

 

 Der Eingang des Daniel-Pöppelmann-Haus

17.01.2018, 19 Uhr

Philosophier-Lust in der Villa

VON DER LUST ZU LEBEN

Philosophie kann helfen. Gegen Liebeskummer etwa oder auch das Gefühl der Unzulänglichkeit, gegen Einsamkeit, Rechthaberei oder die Angst vor dem Tod. Voraussetzung ist freilich, dass es sich um die Philosophie Michel de Montaignes handelt. Dieser ungewöhnliche Weingutbesitzer, Liebhaber, Essayist, Philosoph und Reisende prägte so schöne Alltagsleitlinien wie "Lebe statt eines bloßes Lebens ein eigenes Leben!" aus.Und laut Friedrich Nietzsche hat keiner die Lust, auf dieser Erde zu leben, derart vermehrt wie Montaigne.

Dieser mithin höchst unterhaltsame Philosoph, der von 1533 bis 1592 lebte, steht im Zentrum des nächsten "PhilosophierLust"-Abends in der Villa Schönfeld. Der Herforder Publizist Michael Girke wird in Montaignes Gedankenwelt einführen und zusammen mit dem Publikum erörtern, warum sie (entstanden in einem Zeitalter der Religionskriege) auch heute noch von großem Reiz und aktuell geblieben ist.

 

Das Programm der gesamten Philosophier-Lust-Reihe zum Herunterladen (PDF, 2,6 MB)

 


 

 

 

 

 

Michael Girke

10.11.2018 – 10.02.2019

WILHELM HEINER

 

DAS GRAFISCHE WERK


Die Ausstellung ist eine Retrospektive des Schaffens des Bielefelder Künstlers Wilhelm Heiner (1902–1965), der mit seinem facettenreichen Werk nicht nur in Bielefeld Spuren hinterlassen hat. Parallel hierzu zeigt das P. A. Böckstiegel-Museum in Werther vom 4.11.2018 – 20.1.2019 Werke des Künstlers zu den Themen „Bildhauer. Maler. Zeichner“. Insgesamt sind über 150 Werke in beiden Ausstellungen zu bewundern.

 

Wilhelm Heiner, geboren 1902 in Enger, beginnt seine künstlerische Laufbahn als Bildhauer, zunächst in Bielefeld und Essen, anschließend in München und Berlin. Seine wenigen erhaltenen Skulpturen, aber auch die begleitenden Studien und Zeichnungen zeigen früh ein zentrales Thema seines Schaffens, den menschlichen Körper, mal sinnend oder ruhend, öfters jedoch in der Bewegung, mit Vorliebe tanzend. Im Jahr 1930 vollzieht sich eine Metamorphose: In Südfrankreich wird Wilhelm Heiner zum Maler, er gesteht, „der Farbkreis ist das A und O meiner Gedanken“. Doch ist die Zeit bis 1933 zu kurz, um diese Anfänge zur Reife und zum Erfolg zu führen. Mehr

 

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

Wilhelm Heiner, Dirigent © Matthias Heiner

 

 

Neues vom Schauplatz Museum

Heute: "Im Zeichen Elisabeths"

 

Große Spannung und auch ein wenig Nervosität liegen in der Luft. Stimmungen, die auf ihre Weise von all jenen demnächst im Pöppelmann-Haus (und anderswo in Herford) stattfindenden Ereignissen anlässlich des 400sten Geburtstags der einstigen Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz künden.

Dass dieses Ereignis sogar internationale Dimensionen hat, belegt unter anderem ein Besuch aus Holland, der am 9. Mai stattfand.

 

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Über über die abgeschlossene Sanierung berichten wir  in unserem Bautagebuch.

 

 

 

 Das Eingangsportal der Villa Schoenfeld