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Daniel-Pöppelmann-Haus

Der malerisch am Stadtgraben gelegene Museumskomplex besteht aus der 1874 bis 1876 errichteten Villa Schönfeld und der 100 Jahre später angebauten Ausstellungshalle.

Den Ausstellungsanbau ließ die Stadt auf Initiative des Kunstvereins nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen errichten. Seit 1976 präsentiert der Kunstverein hier jährlich drei bis vier Kunstausstellungen und mehrere kunsthistorische Vorträge. Das Städtische Museum nutzt den Anbau für historische Ausstellungen.

Die vom Textilunternehmer Heinrich Schönfeld beauftragte Villa hat das Städtische Museum 1941 mit der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung bezogen.

 

Seit dem 20. Mai:
Städtisches Museum mit neuen Öffnungszeiten wieder geöffnet!

Sie können die stadtgeschichtliche Dauerausstellung und die bis zum 9. August verlängerte Sonderausstellung "Bildergeschichten - Der Nahe Osten und wir" (s.u.) wieder besuchen.

 

Unsere neuen Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

 

Wir achten auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Abstandsregeln und bitten Sie einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie die Hände beim Eintritt zu desinfizieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

 

 

 

Der Eingang des Daniel-Pöppelmann-Haus

 Plakat Bildergeschichten

16.07. u. 30.07.2020, 19 Uhr

Philosophier-Lust im Museum

Den ersten Fortsetzungsabend der Reihe von VHS und Städtischem Museum hat der Publizist Michael Girke unter die Überschrift „Der Mensch und seine Rechte“ gestellt. Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden die Menschen in Europa und Amerika von einer neuen Idee mitgerissen: die der Menschenrechte, die jeder und jedem einzelnen ein freieres, gerechteres und besseres Leben verhieß.

Heute wird überall dort, wo die Freiheit der Menschen unterdrückt wird, der Ruf nach Menschenrechten laut. Aber zugleich hat man angesichts zahlreicher Krisen zunehmend das Gefühl, dass die Menschenrechte immer weniger bejaht, immer weniger verwirklicht werden.

Zeit, sich zu erinnern, warum sie einst ihren weltweiten Siegeszug antreten konnten und was genau ihre Substanz ist. Michael Girke wird dabei auch ältere religiöse wie philosophische Quellen danach befragen, ob das Wohl und die Rechte des Individuums in ihnen schon hohe Güter waren.
Am 30. Juli steht das Thema „Heimat“ im Fokus. Die Veranstaltungen finden jeweils in der Ausstellung mit Fotografien aus dem Nahen Osten von Katharina Eglau statt. Diese geben eine beziehungsreichen Rahmen für die Themen ab. Die von der Fotografin festgehaltene Alltags- und Festkultur ist vielfach von Menschenrechtsverletzungen und Krieg bedroht. Viele Menschen aus dem Nahen Osten kommen zu uns als Geflüchtete, mussten ihre Heimat verlassen und suchen hier bei uns eine neue Heimat.

 

Wichtig: Weil wegen der Coronaschutzvorschriften nur 16 Personen an der Veranstaltung teilnehmen können, ist eine verbindliche Anmeldung unter 0160 977 32 964 erforderlich.

 

 

 

 

Buchcover

 

Glücks Diwan

Start mit "Sufis"

Tanzende Derwische, fromme Muslime, die Koranverse endlos wiederholen, Gläubige, die auf ihrer Suche nach unmittelbarer Nähe zu ihrem Gott in Trance fallen: Sie sind auf Fotografien von Katharina Eglau in der Ausstellung „Bildergeschichten – Der Nahe Osten und wir“ zu sehen.


Die Herforder Bücherfreundin Dorothee Glück beleuchtet die Welt dieser Gläubigen, die Welt der Sufis auf den Bildern mit ihren Ausführungen und durch die Rezitation ausgewählter Sprüche eines berühmten Sufi-Gelehrten.

 

Ursprünglich hatte sie die Texte für eine Führung durch die Ausstellung verfasst und ausgesucht. Da diese wegen Corona ausfallen musste, trägt sie diese nun vor der Kamera vor. Der Film zu den Sufis in Ägypten und im Sudan macht den Anfang.

 

Weitere Filme sind in Arbeit.Gefördert vom Ministerum für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

 

 

 

 

Glücks Diwan - Sufis in Ägypten und im Sudan

 


 

Saubere Sammlung: Seife und Co.

Coronabedingt wird das Thema Hygiene derzeit ganz großgeschrieben. Keine öffentliche Toilette, auf der nicht ein Aushang mit Piktogrammen zeigt, wie man sich richtig die Hände wäscht. Oft findet sich neben den kleinen Bildchen zum Händewaschen zusätzlich die Aufforderung, Geschirr und Wäsche heiß zu waschen. All diese Hygienetipps brachten Museumspädagogin Sonja Voss und Museumsleiterin Sonja Langkafel auf die Idee, die Museumssammlung nach Objekten zum Thema Reinlichkeit zu durchsuchen. Einige ihrer Fundstücke sind jetzt für einige Wochen in der Dauerausstellung des Museums zu sehen.

Und wer nach der langen Zeit des dauernden Hände-Waschens einfache Seife zu langweilig findet, kann sich in einem kleinen Video im Museum ansehen, wie sich aus einfacher Kernseife im Handumdrehen ein Stück Kräuter- oder Blütenseife machen lässt. Das Rezept gibt es zum Nachkneten gleich dazu.

 

Noch mehr Informationen gibt es hier in einem Presseartikel.

 

 

 

 

 

Seife und Co.

Die Museumsleiterin Sonja Langkafel befestigt historisches Emailleschild zum Händewaschen. Wenn man in dem Text "vor Verlassen" durch "vor Betreten" ersetzen würde, wäre das Jahrzehnte alte Schild topaktuell.

 

Mit der Familientasche durch das Museum

Das Städtische Museum bietet speziell für Familien mit Kindern ab fünf Jahren Familientaschen mit zugehörigem Heft „Mein Museum“ an. Die Tasche ist kostenlos auszuleihen und enthält Material zum Ausprobieren und Rätsel, mit dem die stadtgeschichtliche Ausstellung in der Villa Schönfeld spielerisch erkundet werden kann. Beim Streifzug durch das Museum erfahren die Kinder, dass es in der Stadt mal eigenes Herforder Geld gegeben hat, wie Pulverrauch riecht und wer die Villa bewohnte und vieles mehr.

Das Heft können die Kinder als Erinnerung mit nach Hause nehmen. Der Inhalt der benutzten Familientaschen wird nach Benutzung zum Schutz vor Coronaviren desinfiziert und jede benutzte Tasche wird frühstens wieder am übernächsten Tag ausgegeben.

 

 

 

 

 

Familientasche

 

 

verlängert bis 09.08.2020

Bildergeschichten – Der Nahe Osten und wir

Präsentiert vom Städtischen Museum in Kooperation mit der Volkshochschule im Kreis Herford und dem Diakonischen Werk im Ev. Kirchenkreis Herford e.V.

 

Die Fotografien von Katharina Eglau sind Dokumente des Augenblicks, des Lebens, der Geschichte.

 

Faszinierende, Jahrtausende alte Kulturlandschaften sowie aktuelles Leben im Sudan, Irak, Iran und Jemen, in Ägypten, Saudi-Arabien, Libyen und Tunesien hält die Fotojournalistin seit 2008 im Nahen Osten mit ihrer Kamera fest.


Ihrem Blick auf das Leben im Nahen Osten wird der Blick von Geflüchteten auf Herford an die Seite gestellt.

 

Tiefere Einblicke in einzelne Länder der Region geben Expertinnen, die wie Eglau schon lange in diesen beruflich unterwegs sind. Mehr

Gefördert vom Ministerum für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

 

Der Nahe Osten und wir - Ein Blick in die Ausstellung. Teil1: Tunesien

 

Der Nahe Osten und wir - Ein Blick in die Ausstellung. Teil 2: Jemen

 

Der Nahe Osten und wir - Ein Blick in die Ausstellung. Teil 3: Gilf Kebir

 

Presseschau

Aktuelle Zeitungsartikel finden Sie in unserer Presseschau.