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Daniel-Pöppelmann-Haus

Der malerisch am Stadtgraben gelegene Museumskomplex besteht aus der 1874 bis 1876 errichteten Villa Schönfeld und der 100 Jahre später angebauten Ausstellungshalle.

Den Ausstellungsanbau ließ die Stadt auf Initiative des Kunstvereins nach Plänen des Architekten Dieter Oesterlen errichten. Seit 1976 präsentiert der Kunstverein hier jährlich drei bis vier Kunstausstellungen und mehrere kunsthistorische Vorträge. Das Städtische Museum nutzt den Anbau für historische Ausstellungen.

Die vom Textilunternehmer Heinrich Schönfeld beauftragte Villa hat das Städtische Museum 1941 mit der stadtgeschichtlichen Dauerausstellung bezogen.

 

 

 

 Der Eingang des Daniel-Pöppelmann-Haus

22. 06. 2019, 15 Uhr

Zwischen Kultur und Kasernen - Briten auf dem Stiftberg

Im Mai 1945 besetzten die Briten Herford. Die Soldaten nahmen die Wehrmachtskasernen an der Mindener Straße und der Vlothoer Straße in Besitz und sie zogen mit ihren Familien in die Wohnhäuserauf dem Stiftberg. Allein auf dem Stiftberg waren von denWohnungs-Beschlagnahmungen 6500 Menschen betroffen. Um die Wohnungsnot zu bekämpfenwurden ab 1949/50 Siedlungen für britische Soldatenfamilien und Besatzungsverdrängte errichtet.

Der Stadtspaziergang mit Museumsleiterin Sonja Langkafel zeigt wie das britische Militär den Stiftberg bis 2015 prägte. Der Weg führt über das ehemalige Kasernengelände zu den britischen Häusern an der Ulmenstraße und weiter zu der denkmalgeschützten Briten-Siedlung an der Goethestraße, einer der ersten ihrer Art in der britischen Besatzungszone. Startpunkt ist der Eingang des Bildungscampus (ehemalige Wentworth Kaserne) in der Liststraße. Dort endet der Rundgang auch nach ca. 2 Stunden.
Die Teilnahme kostet pro Person 5,- €.

 

 

11. 07. 2019, 19 Uhr

Gallows Folk Club Reloaded

Bekannte britische Bands, spontane Auftritte lokaler Musikerinnen und Musiker und ausgelassene Stimmung: Der Gallows Folk Club in der Kaserne auf dem Stiftsberg war einer der wenigen Orte in Herford, an denen Deutsche und Briten gemeinsam feierten. Der legendäre Musikclub wird für einen Abend wieder zum Leben erweckt – und zwar im Städtischen Museum, stilecht zwischen den Ausstellungsstücken der Ausstellung „Briten in Westfalen“.


Mit dabei sind Musikerinnen und Musiker, die schon in den 70ern und 80ern regelmäßig die Bühne des Gallows Folk Clubs zum Glühen brachten: John und Terry Chambers, Lea und Ray Moses und Bernd Beckmann, Bernhard Adler und Wolfgang Ramforth mit ihrer aktuellen Band „Another Train“. Britische Folkmusik, die zum Mitsingen einlädt, gepaart mit Geschichten aus dem legendären Club der Briten und lockerer Atmosphäre versprechen einen unterhaltsamen Abend, der das Museum einmal in einem ganz neuen Licht erscheinen lässt.


Natürlich besteht Gelegenheit, mit den Musikern persönlich ins Gespräch zu kommen.


 

 

 

 

 

 Blick auf die ehemaligen Kasernen auf dem Stiftberg

 Blick auf die ehemaligen Kasernen auf dem Stiftberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gallows Folk Club. Im Mittelpunkt der Musiker: Sängerin Lea Moses

  Gallows Folk Club. Im Mittelpunkt der Musiker: Sängerin Lea Moses

 

19.05. bis 14.07.2019

Briten in Westfalen

Eine Wanderausstellung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn, der Universität Paderborn, des Arbeitskreises ostwestfälisch-lippischer Archivare und des Altertumsvereins Westfalen, mit Unterstützung der Britischen Streitkräfte in Deutschland.

 

Befreier, Besatzer, Verbündete, Freunde und was noch? Über siebzig Jahre lebten britische Militärangehörige und Deutsche in Westfalen nebeneinander und miteinander. Die Ausstellung fragt danach, wie Militärfamilien in Westfalen lebten, wo sich Briten und Deutsche begegneten und was sie voneinander dachten. Etwa 200 Menschen – Briten und Deutsche – haben durch Wissen, Erinnerungen, Objekte und Fotos dazu beigetragen, ein facettenreiches Bild der deutsch-britischen Geschichte in Westfalen zu zeichnen. Nicht zuletzt fragt die Ausstellung danach, was von der gemeinsamen Zeit in Westfalen bleibt und welche Erinnerungen und Andenken mit nach Großbritannien gehen. Was ist wichtig und was darf nicht vergessen werden? Mehr

 

Die Wanderausstellung wird durch Leihgaben aus Herford sowie durch Exponate aus der Sammlung des Städtischen Museums Herford erweitert.

 

Flyer zur Austellung (PDF, 350 kb)

 

Liberators, occupiers, allies, friends and what else? For over seventy years members of the British military and Germans lived next to and with each other in Westphalia. The exhibition looks at how military families lived in Westphalia, where Britons and Germans encountered one another, and what they thought of each other. Some 200 people – Britons and Germans – have helped with their knowledge, memories, objects, and photos in creating a multifaceted picture of Anglo-German history in Westphalia. Not least the exhibition asks what remains of the time shared in Westphalia and which memories and mementos will be taken along to Great Britain. What is important and what needs to be remembered?

 

 

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Plakat Briten in Westfalen

Plakat zur Ausstellung, Gestaltung: Renate Müller-Fromme; Fotografie links: Ellise Wall; rechts: Martin Parr 

 

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung

 

 

 

Neues vom Schauplatz Museum

Heute: "Im Zeichen Elisabeths"

 

Große Spannung und auch ein wenig Nervosität liegen in der Luft. Stimmungen, die auf ihre Weise von all jenen demnächst im Pöppelmann-Haus (und anderswo in Herford) stattfindenden Ereignissen anlässlich des 400sten Geburtstags der einstigen Fürstäbtissin Elisabeth von der Pfalz künden.

Dass dieses Ereignis sogar internationale Dimensionen hat, belegt unter anderem ein Besuch aus Holland, der am 9. Mai stattfand.

 

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 Das Eingangsportal der Villa Schoenfeld