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Elektroplanung
 
 

Freitag, 20. Juli 2012

Elektro- und Medientechnik für das Museum im Baudenkmal ...

... sind eine knifflige Angelegenheit. Gestern haben sich der Fachplaner für Medien- und Ausstellungstechnik der Firma Audiovisuelle Kommunikation Harald Wurm, zwei Mitarbeiter der Firma Generotzky, die die Elektroarbeiten in der Villa ausführen wird, und die Museumsleiterin getroffen. Gemeinsam haben sie die auf dem Plan verzeichneten Steckdosen und Anschlüsse an Ort und Stelle auf die Wände übertragen. In einem Museum gibt es davon viel mehr als in einem Wohnhaus. Es werden Anschlüsse für die geplanten Medienstationen, die Museumsbeleuchtung und, da es sich um ein öffentliches Gebäude mit Publikumsverkehr handelt, auch für Sicherheitsinstallationen wie beleuchtete Fluchtwegschilder, Rauchmelder, akkustische Signalgeber, Kameras ... benötigt. Gestern wurde endgültig festgelegt, wo die Kabel in der Wand verlaufen sollen, d.h. ein kleiner Kanal in das Mauerwerk geschlitzt werden muss. Natürlich gelingt es nicht überall, alte Kabeltrassen, Schornsteinkanäle, die überflüssig geworden sind, oder die entdeckten Kanäle im Betonfußboden (siehe Beitrag vom 6. Juli) zu nutzen. Aber eine ausgeklügelte Kabelführung ergänzt durch Vorsatzwände und Deckenvouten (gewölbter Kanal am Übergang zwischen Wand und Decke) beschränkt das Schlitzen der Wände zum Schutz der originalen Denkmalsubstanz auf ein Minimum. Gleichzeitig halfen die Ergebnisse der Restauratorin (siehe Beitrag vom 6.Juli) Stellen zu meiden, an denen besondere historische Malereien unter dem jetzigen Anstrich verborgen sein könnten. So greift die Arbeit von vielen Fachleuten ineinander, um die Voraussetzungen für eine ansprechende Ausstellung im Baudenkmal zu schaffen.