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Ein Mitarbeiter der Firma Bosch
 
 

Freitag, 17.August 2012

Ausstellungsgut in Sicherheit

Zu trocken oder zu feucht und zu hell darf es im Museum nicht sein. Sonst erleiden die Exponate Schaden (siehe Beträge vom 22. Und 29. Juni). Aber es gibt auch noch mehr Gefahren: Einbruch, Vandalismus und Feuer. Museen brauchen neben einem inhaltlichen und pädagogischen Konzept also auch ein Sicherheitskonzept, dass Vorkehrungen für den Brandfall und gegen Diebstahl und Zerstörung der Exponate vorsieht.

Rauchmelder, Rauchabzugsanlage, Kameraüberwachung, akustische Signalgeber, ein Fluchtwegeplan sowie eine zweiter baulicher Rettungsweg sollen zusammen mit einem Evakuierungsplan die Schädigung von Personen und Exponaten im Brandfall möglichst vermeiden bzw. gering halten. Die Vorgaben hierfür sind in der Baugenehmigung enthalten und wurden von der Architektin und den Fachplanern in den Entwürfen berücksichtigt.

Eine Alarmanlage, die Kameraüberwachung und auch Vitrinen, Schutzverglasungen und mechanische Sicherungen werden einen Sicherheitswall gegen Diebstahl und böswillige Zerstörung bilden. Anfang der Woche begutachtete ein Mitarbeiter der Firma Bosch das Museum, um die Planungen für die Einbruchmeldeanlage zu optimieren und mit dem Elektrofachplaner abzustimmen. Auf dem Foto inspiziert er die historischen Fenster des denkmalgeschützten Gebäudes, um maßgeschneiderte, denkmalverträgliche Lösungen vorschlagen zu können.